Tag 31 (15.06.2023): Sightseeing im Norden von Seeland

Tageskilometer: 128,50 Km

Gesamtkilometer: 6.522,80 Km

Durchschnittsgeschwindigkeit: 55 Km/Std.

Tageskilometer Schiff: 0,00 Km

Gesamtkilometer Schiff: 864,59 Km

Reisezeit: 4:07 Stunden

Gesamtreisezeit: 138:38 Stunden

 

 

 

Referenzartikel aus dem Jahr 2022:

Tag 41 (11.07.2022): Erholungstag in Helsingør und Fahrradservice

Tag 42 (12.07.2022): Erholungstag und Erkundung von Helsingør

 

Der Tag beginnt mit Wäsche zusammenlagen und waschen des zweiten Schwungs. Danach habe ich mir im Hotel ein Frühstück verdient. Es ist gut, aber die Auswahl eher überschaubar.

 

Danach breche ich auf zu meiner heutigen Sightseeing-Tour durch den nördlichen Teil von Seeland, der größten Ostsee-Insel mit dem bevölkerungsreichsten Teil Dänemarks.

 

Mein erstes Objekt der Begierde ist Dronningmølle, genauer gesagt das Rudolph-Tegner-Museum. Rudolph Tegner war ein dänischer Bildhauer, der sehr große Skulpturen geschaffen hat und - was mich nicht wundert - große Diskussion hinsichtlich seiner Werke ausgelöste. Ich würde mal vorsichtig sagen, dass das nicht gerade Mainstream ist, was er so geschaffen hat. Auf die Idee einen Herakles mit Wildschwein auf dem Rücken zu kreieren muss man erst mal kommen.

 

Ich komme am Museum an und denke mir "Was ist das denn?". 

Rudolp-Tegner-Museum.
Rudolp-Tegner-Museum.
Gigantische Figuren im Park vor dem Museum.
Gigantische Figuren im Park vor dem Museum.

Zuerst einmal bin ich erschlagen von diesem monströsen Betonklotz, der das vor mir steht. Ich kann es einfach nicht glauben, dass inmitten einer so schönen Natur so ein abschreckender Betonbunker steht, aber er steht da.

 

Ich spaziere etwas durch den Park und sachaue mir die gigantischen und skurilen Figuren an. Ehrlich gesagt, finde ich zwar das handwerkliche Erschaffen solcher Figuren bewundernswert, aber mit den Figuren an sich kann ich wenig anfangen.

 

Einen Gang in die Ausstellung im inneren des Museums erspare ich mir. Irgendwie fühle ich mich an diesem Platz nicht wohl.

Werkstätten und Läden im Abtei Esrum.
Werkstätten und Läden im Abtei Esrum.
Nordseelands saugemütlichstes Bierfestival in geselliger Runde.
Nordseelands saugemütlichstes Bierfestival in geselliger Runde.
Abtei Esrum.
Abtei Esrum.

Da mache ich mich lieber wieder auf den Weg zum zweiten Ort meines Interesses, der Abtei Esrum. Eine Abtei ist es schon lange nicht mehr. Es steht unter Denkmalschutz, beherbergt ein Museum und dient als Ort des Feierns.

 

Am 17. Juni findet das "NORDSJÆLLANDS HYGGELIGSTE ØLFESTIVAL". Nein, das ist nicht das hygeligste Ölfestival in Seeland, das ist das saugemütlichste Bierfestival Seelands. Hygge bedeutet eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Gute des Lebens zusammen mit lieben Leuten genießt. Und Hyggeligst ist dann eben die ultimative Steigerung.

 

Leider fahre ich morgen weiter, denn was da abgeht, würde mich natürlich brennend interessieren - schade.


Mein Weg führt mich weiter nach Hundested. Dort gibt es das Hundested Sandfiguren Festival. Es gibt einige sstyle="color: #025197; text-decoration-line: none;olcher Sandfiguren Festivals, auch in Deutschland. Dies ist aber mein erster Besuch bei so einer Ausstellung. Was soll ich sagen. Es ist beeindruckend, was Künstler aus ganz feinem Sand, der extrem gepresst wird, alles herausarbeiten.

 

Es gibt schier unendlich viele Motive, von denen die meisten schon mal größenmäßig nichts mit einer normalen Sandburg zu tun haben, von den Motiven ganz zu schweigen. Ichwürde sagen, das war das Highlight des Tages und so kann ich gemütlich zurück nach Helsingør fahren. 


Bevor ich zurückfahre, schau ich einem älteren Mann am Hafen noch zu, wie er einen alten Kutter wieder auf Vordermann bringt. Er wechselt morsche Planken aus und versiegelt die Holräume mit Teer. Ich bin sicher, dass das Schiff wieder ein Schmuckstück wird.

 

Danach mache ich noch einen kurzen Abstecher an den Ostseestrand von Hundested. Es gibt tatsächlich ein paar waagemutige, die sichin das Wasser trauen. Für mich wäre das nix bei den Temperaturen.

Hotel Sleep2Night.
Hotel Sleep2Night.
Die R 1250 GS bei der Wäsche.
Die R 1250 GS bei der Wäsche.

Am Rand von Helsingør habe ich voriges Jahr im Hotel Sleep2Night übernachtet und war sehr zufrieden. Da habe ich leider kein Zimmer bekommen, sondern musste in der Nähe des Zentrums absteigen. Ich wäre lieber hier, aber dazu morgen mehr.

 

Und jetzt bekommt das Motorrad endlich, was es sich schon lange verdient hat. Über sage und schreibe 6.500 Kilometer musste die Maschine warten, bis ich endlich die passende Waschgelegenheit hatte. Genau an dieser Stelle habe ichvoriges Jahr auch das Fahrrad einigermaßen sauber gemacht, bevor iches zum Fahrradhändler zum Tauschen des Chips und einem kleinen Service gebracht hatte. Günstig ist der Spaß allerdings nicht. Für Vorwäsche, Schaumwäsche und Abspülen wurden jeweils umgerechnet 16,11 Euro angefragt. Das ist der Höchstbetrag, aber abgerechnet wird nach Zeit. Ich bin gespannt. Aber ich bin froh, dass die Maschine vom gröbsten Schmutz befreit ist. Das sah schon sehr nach Expeditionsmotorrad aus.

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